1. Bauanforderungen klären: Präzise Abstimmung zwischen Gerüst und Projekt erreichen
Die Auswahl des Gerüsts muss eng mit den Projektmerkmalen verknüpft werden, um einen einheitlichen Ansatz zu vermeiden. Die folgenden Informationen sollten klar definiert sein:
Projekttyp und Höhe
- Niedrige Gebäude (≤24 m): Vorrang haben Bodengerüste (z. B. Koppler- und Cuplock-Gerüste), die einfach zu errichten und kostengünstig sind und sich für den Wandbau sowie für die Innen- und Außendekoration eignen.
- Hochhäuser (>24 m): Es wird empfohlen, angehängte Hubgerüste (Heben mit dem Boden, wodurch Material gespart wird) oder freitragende Gerüste (Lagerung durch Profilstahl, wodurch das Risiko einer Kompression des Bodenfundaments vermieden wird) zu verwenden.
- Besondere Bauwerke (z. B. Brücken und Schornsteine): Es ist erforderlich, Vollgerüste (vollständig geschlossene Stütze, geeignet für große Spannweiten und Arbeiten in großer Höhe) oder Hängegerüste (an Seilen aufgehängt, geeignet für gebogene Bauwerke) zu verwenden.
Betriebsumfang
- Schwere Arbeiten (z. B. Betongießen und Installation von Stahlkonstruktionen): Wählen Sie ein Verbund-/Scheibengerüst (hohe Knotenfestigkeit, große Tragfähigkeit und feste Verbindung zwischen Querträgern und vertikalen Stangen).
- Leichte Arbeiten (z. B. Maler- und Rohrleitungsverlegung): Wählen Sie Rahmengerüste (schneller Auf- und Abbau, geeignet für kurzfristige und mobile Einsätze).
2. Basierend auf den Lastanforderungen: Sorgen Sie für die Lagersicherheit
Zu den Lasten, die ein Gerüst tragen muss, gehören ständige Lasten (Eigengewicht) und variable Lasten (Baupersonal, Materialien, Werkzeuge, Windlasten usw.). Die Tragfähigkeit muss vor der Auswahl durch eine Konstruktionsberechnung bestätigt werden.
Grundvoraussetzungen
Die Tragfähigkeit muss dem „Unified Standard for Safety Technology of Scaffolding in Construction“ (GB51210) entsprechen, d.
Besondere Lastenhandhabung
- Bereiche mit konzentrierten Materialstapeln (z. B. gemauerte Arbeitsflächen): Reduzieren Sie den Abstand der vertikalen Stangen (z. B. von 1,5 m auf 1,2 m) oder verwenden Sie Hochleistungsgerüste (z. B. Cuplock-Gerüste mit höherer Knotenscherfestigkeit).
- Gebiete mit starkem Wind (Küstengebiete, Höhenlagen): Berechnen Sie die Windlast anhand der maximalen Windgeschwindigkeit einmal in 50 Jahren im örtlichen Gebiet und fügen Sie bei Bedarf windbeständige Zugstangen hinzu oder verringern Sie den Abstand der vertikalen Masten.
3. Überprüfen Sie die Materialqualität: Beseitigen Sie versteckte Gefahren von der Quelle
Gerüstmaterialien sind die Grundlage der Sicherheit und müssen streng kontrolliert werden:
Kernmaterialstandards
- Stahlrohre: Verwenden Sie geschweißte Stahlrohre mit einem Durchmesser von 48,3 × 3,6 mm und einer Wandstärkenabweichung von ≤ 0,3 mm. Kein Rost (Rosttiefe ≤0,5 mm), keine Biegung (vertikale Polbiegung ≤1/1000, horizontale Polbiegung ≤1/200) oder Risse.
- Kupplungen: Verwenden Sie Temperguss (KT33-8) ohne Luftlöcher oder Risse; Das Anzugsdrehmoment der Schrauben wird auf 40–65 N·m eingestellt (zu locker rutscht leicht ab, zu fest bricht leicht).
- Gerüstbretter: Gerüstbretter aus Holz mit einer Dicke von ≥ 50 mm und ohne Fäulnis; Gerüstbohlen aus Stahl sollten mit rutschfesten Streifen versehen und an beiden Enden fest befestigt sein.
Inspektion vor Ort
Den Materialien müssen Werkszertifikate und Testberichte beiliegen und nach der Ankunft Proben zur Inspektion entnommen werden (z. B. Anti-Rutsch- und Anti-Schadens-Leistungstests der Kupplung). Die Verwendung ungeeigneter Materialien ist strengstens untersagt.
4. Anpassungsfähigkeit an die Umwelt: Vermeiden Sie externe Risiken
Die Baustellenumgebung wirkt sich direkt auf die Stabilität des Gerüsts aus, und die Auswahl sollte gezielt erfolgen:
Gelände und Fundament
- Weiches Fundament (Hinterfüllerde, Reisfelder usw.): Boden-/Stehgerüste sollten gehärtet sein (C20-Betonkissen mit einer Dicke von ≥ 100 mm verlegen) oder eine freitragende Methode anwenden, um ein Setzen des Fundaments zu verhindern.
- Randarbeiten (Balkone, Grubenumfeld): Geländer (Höhe ≥1,2m) und Fußbretter (Höhe ≥180mm) aufstellen; Hängen Sie dichtmaschige Sicherheitsnetze (flammhemmend, Maschendichte ≥2000 Maschen/100 cm²) vollständig außerhalb des Gerüsts auf.
Klimatische Bedingungen
- Alpen-/Tieftemperaturgebiete: Wählen Sie wetterbeständige Materialien (z. B. feuerverzinkte Stahlrohre zum Schutz vor Rost); Im Winter Antirutschmatten (Säcke, Gummimatten) auf Gerüstbohlen auslegen.
- Regengebiete: Stellen Sie an der Unterseite der vertikalen Gerüststangen ein Entwässerungsgefälle von ≥3 % ein, um zu verhindern, dass Wasseransammlungen das Fundament durchnässen.

Zeitpunkt der Veröffentlichung: 2026-03-02 09:14:05


